Ressourcenmanagement

Ressourcen

(auch „Einsatzmittel“, übrigens: Zeit ist keine Ressource)

Ressourcen: Abgrenzbare Gattung bzg. Einheit von Personal, Finanzmitteln, Sachmitteln, Informationen, Naturgegebenheiten, Hilfs- und Unterschützungsmöglichkeiten, die zur Durchführung oder Förderung von Vorgängen, Arbeitspaketen oder Projekten herangezogen werden können (DIN 69901-5)

Kapazität einer Ressource

Bei Projekten geht es insbesondere um Personen und Sachmittel, die in definierten Zeiträmen über eine bestimmte Kapazität verfügen – Leistung = Arbeit / Zeit.

Ressourcenplanung

Im Projekt werden Ressourcen geplant, Aufwand bestimmt und Ressourcen ggf. angepasst (kein, kontinuierlicher, diskontinuierlicher Bedarf).

Ressourcenplanung ist die Gesamtheit von Ablauf- und Terminplanung sowie Aufwand- und Kostenschätzung.

Basis dere Kapazitätsplanung ist der Netzplan. Die Planung erfolgt nach frühester und spätester Lage und zeigt somit den Kapazitätsbedarf auf. Den Arbeitspaketen auf dem kritischen Weg werden vorrangig Ressourcen zugeteilt. Der Kapazitätsbedarf wird bei einem AP im Netzplan mit z.B. Stunden pro Tag eingetragen.

Bedarfsglättung:

  • Verschieben von Vorgängen im Rahmen der Pufferzeit
  • Veränderung der Vorgangsdauer
  • Zukauf von Leistungen

Um den Planungsaufwand gering zu halten, konzentriert man sich häufig auf Engpassressourcen (Methode: Staggering = Staffelung, Entzerrung).

Methode Mitarbeiterplanung

Die verplanbare Kapazität muss Ausfälle und Störungen berücksichtigen. Dieser Kapazitätsbestand wird dem Kapazitätsbedarf des Projektes gegenübergestellt.

Wichtige Fragen hinsichtlich Umsetzungsplanung und Ressourcenplanung:

  • Welche Statusmeetings sind erwünscht? (Wieviele, zu welchen Zeitpunkten, zu welchen Inhalten?)
  • Sind Korrekturschleifen in der Kalkulation enthalten?