EU-Asylpolitik: Wer ist hier eigentlich noch zu retten?

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Ein Abend zum informieren und aktivwerden – Ein Infoabend zur aktuellen Asylpolitik

Wann? Mi., 20.06.2018, 19:00-20:30 Uhr
Wo? Uni Bonn, Hörsaal XVII, Regina-Pacis-Weg 5 (Ostflügel), https://uni-bn.de/81vq6GlXvb

Auch 2018 sind weltweit viele Millionen Menschen auf der Flucht. Die wenigsten erreichen Europa und Deutschland, weil die Fluchtrouten hochgefährlich oder nicht überwindbar sind. Im Mittelmeer ertranken allein 2018 bislang über 600 Menschen. Statt für sichere Fluchtwege zu sorgen, planen EU-PolitikerInnen, mit der Reform der Dublin-Verordnung das Asylrecht weiter auszuhöhlen. Beim Infoabend anlässlich des Welt üchtlingstags 2018 berichten und diskutieren folgende Gäste:

Wolfgang Grenz, Asylrechtsexperte und ehem. Generalsekretär Amnesty Deutschland, Berlin, analysiert in seinem Impulsvortag die aktuelle politische Situation, die geplanten EU-Reformen und deren Auswirkungen auf das Asylrecht.

Anna Bartz, Botschafterin von Jugend Rettet, Bonn, gibt Einblick in die Arbeit der Organisation und die europaweite Vernetzung. Mit ihrem Schiff IUVENTA haben sie bereits mehr als 14.000 Menschen aus Seenot im Mittelmeer gerettet.

Sabine Kaldorf, ehrenamtliche Sprecherin, save me Bonn, stellt die Aktivitäten der Kampagne und das Mentorenprogramm vor. Save me tritt für einen Ausbau des Resettlement-Programms ein, damit besonders schutzbedürftige Flüchtlinge dauerhaft ein neues Zuhause finnden.

Der Infoabend wird veranstaltet von der Amnesty International Asylgruppe Bonn. Sie setzt sich für die Rechte von Asylsuchenden und Flüchtlingen ein, indem sie z.B. zwei Mal monatlich eine Sprechstunde anbietet. Dort können sich geflüchtete Menschen zum Asylverfahren, zur
Anhörungsvorbereitung oder Aufenthaltssicherung beraten lassen. Weitere Informationen unter: http://www.amnesty-bonn-asyl.de/Main/Events

Diese Veranstaltung auf Facebook: https://www.facebook.com/events/187026558666958/

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